Was wir glauben

Die Lehre Dr. Martin Luthers und anderer lutherischer Reformatoren wurde in den im Konkordienbuch von 1580 zusammengefassten symbolischen Büchern festgehalten, die bibeltreue Auslegungen sind. Die Heilige Schrift sind im lutherischen Geist die einzige Quelle des Glaubens und der christlichen Lehre.

Die vier Grundsätze des lutherischen Glaubens:

Sie wurden den Grundsätzen des gesamten Protestantismus:

  • Sola Scriptura – allein durch die Schrift
  • Solus Christus – allein Christus
  • Sola Gratia – allein durch die Gnade
  • Sola Fide – allein durch den Glauben

In Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift lehren wir:

Die Heilige Schrift, das Wort Gottes, die Bibel ist die einzige Quelle und Norm des christlichen Glaubens und Lebens.
Es gibt kein Heil als allein in Jesus Christus, dem einzigen Heiland, dem Erlöser und dem Mittler, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Sein Kreuz ist der Weg zur Erlösung und Errettung. Die lutherische „Theologie des Kreuzes“ stellt, ähnlich wie der Apostel Paulus, das Kreuz Jesu Christi in den Mittelpunkt der Lehre und des Lebens der Kirche. Wir predigen Christus, den Gekreuzigten. 1 Kor. 1, 23a
Der Gläubige ist nur durch die Gnade Gottes gerechtfertigt, ohne eigenen Verdienst. Erlösung kann nicht durch Taten erlangt werden.
Der Glaube an Jesus Christus errettet. Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen Hbr.13,6. Der Glaube ist absolutes Gottvertrauen. Gute Taten dienen nicht der Erlösung, sondern sind Früchte eines lebendigen Glaubens. Christen tun Gutes, nicht um erlöst zu werden, sondern weil sie erlöst sind.

Das Wort Gottes und die heiligen Sakramente:

Durch Sein Wort und die Sakramente erweist Gott Seine Gnade und durch ermöglicht Errettung. Wir erkennen zwei Sakramente an: die Heilige Taufe und das Altarsakrament, die Eucharistie – das Abendmahl.

Das Abendmahl

wird in zwei Gestalten (Brot und Wein) in Übereinstimmung mit der Einsetzung durch den Herrn Jesus gespendet. Die Lutheraner glauben, basierend auf der Lehre von der Allgegenwart Jesu Christi, glauben, dass beim Abendmahl in, mit und unter den Gestalten Brot und Wein real und physisch das Fleisch und Blut Jesu Christi gegenwärtig sind (Konsubstantiationslehre). Der Lutheranismus lehnt die Lehre einer Wesensverwandlung (Transsubstantiation) ab.

Wir praktizieren

  • das laute Sündenbekenntnis aller Gläubigen
  • individuelle Beichte im Gespräch mit einem Pfarrer, wenn besondere Zusprache gewünscht wird,
  • tägliches Bekennen der Sünden im Gebet vor Gott.

Mehr Informationen unter: luteranie.pl


Siehe auch:

  1. Luteranie in Polen
  2. Church Science
  3. Fragen und Antworten


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